Liebe mit Meerblick - Cover

Details

ISBN/EAN: 978-3-9899838-4-7
Format: EPUB
DRM: Nicht vorhanden
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Auflage:
1. Auflage 2025
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
240 S., 0.65 MB
Empfohlene App:
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Unbekannte Barrierefreiheit
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Liebe mit Meerblick

eBook - Eine Wholesome Romance über Liebe, Freundschaft und den Mut für seine Träume zu kämpfend, Verliebt in Shanty Coast, Neuausgabe / New edition, Neuausgabe / New edition

3,99 €
inkl. MwSt.

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Beschreibung

Wenn die eigene Existenz im geliebten Küstendorf auf dem Spiel steht und ein charmanter Besucher dir den Kopf verdreht … Kannst du deinen Gefühlen im größten Sturm vertrauen?
Ein mitreißender Liebesroman vom Neubeginn am Meer

In Shanty Coast, einem idyllischen englischen Küstendorf, in dem die Zeit stillzustehen scheint, betreibt Laura mit Leidenschaft ihre Bar – das Shanty Cove. Doch der drohende Einzug eines Sternerestaurants nebenan bringt ihre Existenz in Gefahr. Die salzige Meeresluft weht den Duft der Veränderung herbei… Als aber der charmante Bryce in Lauras Leben tritt und ihr helfen möchte ihre Bar zu retten, keimt neue Hoffnung auf. Dumm nur, dass sich hinter seiner freundlichen Fassade ein Geheimnis verbirgt, das ihr Leben auf den Kopf stellen könnte. Kann sie ihrem Herzen vertrauen oder setzt sie dabei alles aufs Spiel? Und kann die überwältigende Kraft der Liebe, selbst die stürmischste See bezwingen?

Alle Bände der Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden.

Weitere Titel in der Reihe Kleines Cottage, großes Glück | Eine Wholesome Romance über Freundschaft und die große Liebe im neuen Zuhause an der Küste (ISBN: 9783989983809) Ein Bed & Breakfast zum Verlieben | Eine Wholesome Romance über Liebe, Freundschaft und den Mut für seine Träume zu kämpfen (ISBN: 9783989983892)

Erste Leser:innenstimmen
„Ein wunderschöner Feelgood-Liebesroman vor der traumhaften Kulisse der Küste! Bryce ist einfach zum Dahinschmelzen!“
„Shanty Coast ist so ein zauberhafter Ort. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe mit Laura mitgefiebert, als sie um ihre Bar und ihre Liebe kämpfte.“
„Endlich mal eine Liebesgeschichte mit einer starken, unabhängigen Protagonistin, die für ihre Träume einsteht! Laura ist mir sofort sympathisch gewesen. Toll, wie sie sich gegen Bryce behauptet hat!“
„Spannend, romantisch und mit einer Prise Humor – genau die richtige Mischung aus Mitlachen und Mitleiden für einen gemütlichen Abend auf dem Sofa!“

Leseprobe

Kapitel 1

Farbspritzer, geschäftiges Klappern von Werkzeugen und fröhliches Gelächter ¿ Laura strahlte vor sich hin, wenn sie an die vergangenen Tage zurückdachte, die sie gemeinsam mit ihrer Freundin Annie durchlebt hatte.

„Wir haben es fast geschafft!“ Sie strich sich ihre braunen langen Haare hinter die Ohren, die von der Malerei am Nachmittag ganz zerzaust waren. Dann stemmte sie ihre Fäuste in die Hüften und schaute sich anerkennend um. Der Duft von frisch aufgetragener Farbe umgab sie und sie musste zugeben, dass es noch ungewohnt war, die alte Bar nun so hell strahlend vor sich zu sehen. Annie, die ihren freien Tag im Café geopfert und ihr tatkräftig geholfen hatte, trat neben sie, legte einen Arm um Lauras Schultern und folgte ihrem Blick. Seit Tagen waren sie nun schon dabei gewesen, diese Räumlichkeiten zu renovieren und endlich war ein Ende in Sicht. Der alte, urige Kasten, der von dunklem abgenutztem Holz umgeben war, erstrahlte in frischem Weiß. Dennoch, die hölzerne Verkleidung war noch immer abgewetzt, passte aber zum alten Shanty-Flair, den Laura nach wie vor unbedingt beibehalten wollte.

„Es macht schon ordentlich was her“, pflichtete Annie ihr bei und nickte anerkennend. „Nur noch ein paar Handgriffe hier und da und dann kannst du bald schon eine große Neueröffnungsparty feiern.“

Eine Neueröffnung. Dass Laura nach nur vier Jahren, die sie jetzt diesen Pub besaß, schon eine Neueröffnung feiern musste, war gleichermaßen aufregend wie auch traurig. Schließlich kämpfte sie jeden Tag um jeden Penny. Doch durch eine neue Eröffnungsfeier des Shanty Cove und dem schicken, dazu passenden Shanty-Stil, versprach sie sich einen guten Neustart. Zumindest die Leute aus dem niedlichen Küstendorf hatten ihr versprochen, sie regelmäßig zu besuchen und ihr Feierabendbier dort zu trinken. Jetzt fehlten nur noch die Touristen, die seit einiger Zeit dem Dorf fernblieben. Irgendwo, tief in ihrem Inneren, erhoffte sie sich, dass die Leute von außerhalb auf ihren kleinen Pub aufmerksam werden würden und sie den Tourismus anziehen konnte. Sie wollte, dass man über sie sprach. Dass man wusste, was mit Shanty Cove gemeint war: die kleine Bar, wo die Leute gerne hinkamen.

Mit einem dankbaren Lächeln wandte Laura sich zu Annie um. „Ohne dich hätte ich das nicht geschafft.“

„Ohne dich wäre ich nicht hier in Shanty Coast geblieben“, rief Annie ihr in Erinnerung.

„Na ja, so viel habe ich ja nun auch nicht dazu beigetragen.“ Laura schritt zur Theke und angelte hinter dem mit Folie behangenen Tresen nach zwei Flaschen Wasser. Sie musste lächeln bei dem Gedanken, wie sie ihre Freundin vor etwa einem halben Jahr dabei unterstützt hatte, nach einer Trennung die Liebe ihres Lebens zurückzubekommen. Annie hatte damals hier in Shanty Coast für eine Freundin ein altes Cottage renoviert und nebenbei einen erfolgreichen Blog über die Arbeit im Haus veröffentlicht. Dass sie sich dabei in ihren Nachbarn verlieben würde, war zu der Zeit noch niemandem in den Sinn gekommen. Allerdings hatte sie wieder nach London zurück gemusst, wo sie für eine Redaktion gearbeitet hatte – im Gepäck eine ordentliche Ladung Herzschmerz. Doch am Ende war Laura es gewesen, die Clay einen Schubs gegeben hatte, um sich seine Traumfrau zurückzuholen. Es hatte nur eine Nacht gedauert, da war er ihr nachgereist und hatte sie wieder mit nach Shanty Coast zurückgeholt. Jetzt lebte Annie hier, in diesem süßen kleinen Fischerdorf vier Stunden von London entfernt, war glücklich mit Clay zusammen und half Laura dabei, ihre Bar zu renovieren.

„Du hast Clay damals dazu gebracht, meinen Artikel zu lesen, mit dem ich ihm meine Liebe gestanden habe.“

Laura drückte Annie eine kleine Flasche Wasser in die Hand und grinste breit. „Ja, manchmal kann ich ganz schön überzeugend sein. Jedenfalls danke ich dir, dass du heute deinen freien Tag für mich geopfert hast.“

„Danke mir lieber nicht zu früh. Übermorgen geht es weiter. Wir müssen noch die Möbel aufbereiten und die Tische müssten einmal abgeschliffen werden. Außerdem könnte ich mir gut vorstellen, wenn wir kleine gusseiserne Spiegel …“

„Hey, hey“, bremste Laura ihre Freundin lachend und hob beschwichtigend die Hände. „Eins nach dem anderen. Die Kleinigkeiten können wir auch nachträglich noch machen. Ich kann mir leider nicht erlauben, so lange zu schließen. Spätestens Samstag sollten wir wieder öffnen. Genieß du aber erst mal morgen deine Pause von diesem Laden. Übermorgen sehen wir weiter. Außerdem solltest du langsam Feierabend machen.“ Sie warf einen Blick auf ihre Armbanduhr.

Wie aufs Stichwort gähnte Annie und hielt sich die Hand vor den Mund. „Du hast recht, ich gehe dann mal. Morgen muss ich zeitig im Café sein. Gott sei Dank nur für ein paar Stunden. Aber versprich du mir bitte auch, dass du nicht mehr so lange machst, okay?“

Laura nickte. „Ich schließe nur noch alles ab und räume ein bisschen auf.“

„Gut, dann sehen wir uns am Donnerstag.“ Annie schnappte sich ihre Tasche, die sie auf dem Tresen abgelegt hatte, und nahm Laura anschließend kurz in den Arm. „Gute Nacht.“

„Gute Nacht und vielen lieben Dank nochmal.“

Annie winkte beim Rausgehen ab. „Ach was, für mich bedeutet das guten Stoff für meinen DIY-Kanal. Donnerstag muss ich unbedingt noch ein paar Fotos bei Tageslicht machen.“

„Gute Idee, also bis dann.“

Nachdem Annie verschwunden war, schaute Laura sich noch einmal um und fuhr sich mit einer Hand durch die Haare. Ihr Pub, an dem ihr ganzes Herz hing, war kaum noch wiederzuerkennen. Obwohl sie bisher nur das dunkle Holz weiß gestrichen und die Möbel vorerst beiseitegeschoben hatten, wirkte die Bar plötzlich viel größer. Voller Stolz atmete sie tief durch und freute sich auf einen baldigen Feierabend. Sie wollte nur noch den Müll nach draußen bringen und sich dann bei einem Glas Rotwein auf die Couch lümmeln.

Als sie gerade zwei Säcke nach draußen tragen wollte, blieb sie im Eingang des Shanty Cove stehen. Ihr Blick glitt zum Gebäude nebenan. Es lag seit Monaten im Dunkeln. Seitdem die Besitzer ihr Restaurant wegen unzureichender Hygienemaßnahmen hatten schließen müssen, hatte Laura zumindest ein bisschen von dem fehlenden Speisenangebot in der Gegend profitiert. Und solange das alte Fischlokal geschlossen war, fühlte sie sich auch einigermaßen sicher. Auch wenn es etwas weiter die Promenade entlang noch der kleine Imbiss, Fishermans Fries, war, wo es überwiegend Fischgerichte und Fritten gab. Beide Lokalitäten ergänzten sich jedoch gut. Außerdem mochte Laura den alten Harry Rockford, der seinen Laden schon seit vielen Jahren betrieb und sein Feierabendbier regelmäßig bei ihr genoss. Doch heute Abend brannte im alten Restaurant nebenan ein kleines Licht. Nicht genug, um genau erkennen zu können, wer sich darin herumtrieb, aber es reichte aus, um zu sehen, dass es sich dabei scheinbar um zwei Männer handeln musste. Langsam schritt Laura, die Mülltüten in der Hand, zum Eingangstor, das zur angrenzenden Promenade führte. Da morgen der Müll abgeholt wurde, sammelte sie hier ihre ganzen Tüten von den Renovierungsarbeiten auf einem k...

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