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ISBN/EAN: 978-3-690-90302-8
Format: EPUB
DRM: Nicht vorhanden
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Auflage:
1. Auflage 2025
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
570 S., 1.22 MB
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Unbekannte Barrierefreiheit
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Verbotenes Spiel & Dunkle Verführung

eBook - Zwei Dark Mafia Romances in einem Band, Paradise of Darkness, Neuausgabe / New edition, Neuausgabe / New edition

6,99 €
inkl. MwSt.

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Beschreibung

Wenn sein eiskaltes Herz plötzlich wegen ihr in Flammen steht…
Die mitreißende Mafia Romance Dilogie mit dunklen Abgründen

Verbotenes Spiel
Jade und Samira könnten nicht unterschiedlicher sein, trotzdem kann die beiden Frauen nichts trennen. Obwohl Jade die Tochter reicher Eltern ist, lässt sie sich Samira zuliebe auf ein verlockendes Jobangebot auf einem Kreuzfahrtschiff ein. Doch auf ihrer Reise durch den Pazifischen Ozean kommt alles anders als gedacht. Plötzlich finden sie sich mitten unter der Mafia-Elite wieder, aber anstatt gemeinsam zu fliehen, verschwindet Samira ohne ein Wort. Außer sich vor Sorge, setzt Jade alles daran ihre beste Freundin zu finden und landet auf der Insel der Verdammten: Limanossa. Dort lernt sie den geheimnisvollen Balian kennen. Obwohl sie weiß, dass sie sich lieber von ihm fernhalten sollte, scheint das verstoßene Mitglied des Mafia-Clans ihre einzige Rettung zu sein. Doch kann sie Balian wirklich vertrauen oder lockt er sie in die dunkle Welt des Verbrechens?

 

Dunkle Verführung
Die leidenschaftliche Affäre zwischen Amir und Samira wird mit jedem Tag intensiver, doch zusammen zu sein, bedeutet für Samira sich unberechenbaren Gefahren auszusetzen. Als ihr Boot von der skrupellosen Mafia-Elite angegriffen wird, fliehen sie gemeinsam nach Jakarta. Dort lebt Samira an Amirs Seite wie eine Königin, begleitet ihn auf jede Party und lebt ihre dunkelsten Fantasien mit ihm aus. Aber um glücklich zu sein, fehlt ihr noch eine Person– Jade. Samira würde alles tun, um ihre beste Freundin zu retten, aber Amir steht ihr im Weg. Mehr und mehr fühlt sie sich wie eine Gefangene und beginnt an Amirs Gefühlen zu zweifeln. Hat er wirklich das Beste für sie im Sinn oder ist Samira zu tief in ein dunkles Spiel geraten, aus dem es kein Entkommen mehr gibt?

Erste Leser:innenstimmen
„Talina Leandro versteht es meisterhaft, Spannung und Romantik zu vereinen.“
„Spannungsgeladene Dark Mafia Romance.“
„Enemies-to-Lovers Dark Romance mit jeder Menge Spice. Und das vor traumhafter Kulisse.“
„Ein prickelndes Abenteuer voller Leidenschaft und Intrigen!“

Leseprobe

1. Kapitel

BALIAN

Indischer Ozean

Knarrendes Holz – unsanftes Schaukeln. Eine salzige Brise liegt in der Luft und der Wind peitscht mir unaufhörlich ins Gesicht. Die Sonne ist vor wenigen Minuten untergegangen – zeitgleich ist ein fieser Wetterumschwung gekommen. Der Fischerkahn klatscht immer wieder mit voller Wucht auf die stürmische See. Es ist düster. Das Firmament hat sich mit grummelnden Wolken zugezogen. Jeden Augenblick könnte es krachen. Möwen ziehen ihre Kreise am dunklen Himmel wie Geier, wenn sie Aas erspähen. Ein vortrefflicher Vergleich, denn ich fühle bereits den nahenden Tod. Wehrlos, mit auf dem Rücken gefesselten Händen, sitze ich in dem Kahn, habe die Beine angezogen und bin meinem Schicksal ausgeliefert. Einem Schicksal, das mich zu Unrecht ereilen wird. Schweiß rinnt mir über die Stirn, was weniger mit dem tropischen Klima, sondern viel mehr mit dem zu tun hat, was mich erwartet.

Meine Strafe.

Ich bin unschuldig. Doch davon möchte hier niemand etwas hören.

Amir sitzt mir gegenüber und sieht mich ausdruckslos an.

Ein Blitz zuckt hinter ihm über den schwarzen Himmel und wird schon wenige Sekunden später von krachendem Donner abgelöst.

Die beiden Männer, die hinter Amir den Kahn lenken, liegen im Schatten verborgen.

Neben Amir liegt ein kleiner grauer Koffer aus Hartplastik, doch diesem schenkt er keine Beachtung – er sieht nur mich an. Seine markanten und doch engelsgleichen Züge trügen heute ganz besonders. In den vielen Jahren, die wir uns kennen, war er nicht ansatzweise so grausam wie in den letzten zwei Wochen. Jemand hat die Darmawan beschissen und dann meinem alten Herrn und mir feige alles in die Schuhe geschoben, um die eigene Haut zu retten. Ich habe keine Ahnung, wer der Drahtzieher des Ganzen ist – wer uns loswerden will –, aber ich habe keine Gelder aus Waffendeals an Zarnu vorbeigeschmuggelt, verdammt! Und ich habe auch nicht versucht, es Amir anzuhängen! Die Indizien sprechen eindeutig gegen meinen Vater und mich. Über ihn wurde bereits gerichtet. Er wurde nicht einmal angehört. Und nun muss mein Vater sterben, elendig und langsam. Seine Strafe war nicht nur das Exil auf Limanossa, sondern die Injektion eines langsam wirkenden Giftes, das ihm binnen weniger Wochen einen qualvollen Tod bereiten wird. Es gibt kein bekanntes Gegengift, denn die Darmawan selbst haben diese grausame Waffe in ihren geheimen Laboren entwickelt. Dieses Gift, das nach und nach die Organe des Betroffenen befällt, ist nur eine von vielen Grausamkeiten, die dort erdacht werden. Hauptsächlich werden dort jedoch Drogen hergestellt, die die Mitglieder des Syndikats im großen Stil an den Mann bringen. Ich selbst habe schon einige Deals damit abgewickelt, es jedoch nie gewagt, diese Drogen selbst zu probieren. „Crystal Meth ist ein Scheiß dagegen“ – das habe ich aus den engeren Kreisen über dieses Zeug gehört. Neben Zarnu, unserem Anführer, existiert nur eine Handvoll Menschen, die um die genauen Standorte der Labore weiß. Das hat zur Folge, dass diese Gifte und Drogen von niemandem näher erforscht werden können, es allerdings schon zahlreiche Tote gibt.

Eine Welle schlägt hart gegen das Boot, sodass ich ziemlich nass werde. Doch das ist nicht unangenehm, obwohl die Wassertemperatur recht niedrig ist.

„König Triton ist heute wohl auch ein kleiner Miesepeter, was? Hey, jetzt mach ein anderes Gesicht. So eine tolle Bootstour erlebt man nicht alle Tage.“ Amir grinst abfällig und flüstert dem breiten Kerl neben sich etwas ins Ohr.

Fieberhaft überlege ich, wie ich mich aus dieser misslichen Lage befreien könnte, doch es ist aussichtslos. Harter Strick schneidet bei jeder Bewegung tiefer in meine Handgelenke, die Amir zuvor hinter meinem Rücken zusammengenommen hat. Ich könnte ihn jetzt anbetteln, er solle mich verschonen, doch ich will kein Wort mehr mit diesem Bastard sprechen. Das, was er meinem Vater auf Zarnus Befehl hin angetan hat, ist unverzeihlich. Schließlich hat mein alter Herr sich sein Leben lang um Amir gekümmert – im Gegensatz zu seinen eigenen Eltern. Mir ist immer noch schleierhaft, wie mein Vater in so eine Misere geraten konnte. Er hat nie mit mir darüber gesprochen. Unzählige Male habe ich mich gefragt, ob er Feinde hatte. Hat er sich ohne mein Wissen in Sachen eingemischt, aus denen er sich hätte raushalten sollen und so den Unmut des Drahtziehers auf sich gelenkt? Er müsste es doch besser wissen. Schließlich ist er schon länger als ich Teil des Darmawan-Syndikats und sogar ich weiß es. Bei uns gibt es eine Regel: Brichst du den Kodex, renn um dein Leben. Dieser Kodex ist einer der ersten Dinge, die Neulinge eingebläut bekommen. Amir und ich konnten ihn bereits im Alter von dreizehn Jahren runterbeten:

1. Ehre unseren Anführer Zarnu.

2. Respektiere jeden, der über dir steht.

3. Das Blut jedes Mitglieds des Darmawan-Syndikats ist dein Leben wert.

4. Loyalität, Ehrlichkeit und Schuldbegleichung sind nicht verhandelbar.

5. Die Frau eines Darmawan darf von niemand anderem berührt oder mit lüsternen Gedanken angesehen werden.

6. Berichte über jede Außerplanmäßigkeit werden unverzüglich Zarnus Beratern mitgeteilt.

7. Das Darmawan-Syndikat ist deine einzige Familie.

8. Verrat kostet ein Leben.

„Wir wären dann soweit.“ Amir unterbricht meinen inneren Monolog. Er erhebt sich, streicht die Hose seines schwarzen Anzugs glatt, die vom Sitzen Falten geschlagen hat, und greift nach dem Koffer. Seine tätowierte Hand hält den Griff fest umschlossen. „Rate mal, welche nette Überraschung ich dir mitgebracht habe, mein Freund.“

„Du wagst es wirklich, dieses Wort noch in den Mund zu nehmen? Freund?“ Abfällig spucke ich ihm vor die Füße und werfe ihm einen vernichtenden Blick zu. Unsere Freundschaft ist einen Dreck wert, seit er meinen Vater zum Tode verurteilt hat. „Du bist so ein verdammter Wichser! Du hast keine Eier, nach der Wahrheit zu suchen! Du weißt genau, dass weder mein Vater, noch ich das Syndikat betrogen haben! Jemand hat uns das alles in die Schuhe geschoben!“ Ich hole tief Luft, denn die Bilder, die mich vor meinem inneren Auge ereilen, sind brutaler, als ich es ertragen kann. „Weil du lieber die Augen verschließt, muss mein Vater auf bestialische Weise sterben. Weil du ein mieser Verräter unserer Freundschaft und ein neidischer Feigling bist!“

„Pah! Neidisch. Worauf?“

„Darauf, dass ich mit meinem Vater immer noch Familie habe und du nicht. Dass du wirklich glaubst, dass er oder ich Zarnu so hintergehen könnten … ist unfassbar! Das habe ich nie getan und würde ich nie tun! Warum glaubst du mir nicht, verdammt?! Du kennst mich doch!“

Amir, der seit Kindertagen mein bester Freund war, zögert, bevor er wieder spricht. „Du kennst die Regeln“, antwortet er emotionslos und ignoriert meinen letzten Kommentar.

„Mir sind die Regeln mehr als bekannt. Dir auch, oder? Du solltest nicht richten, ohne die Wahrheit zu kennen!“ Es ist die bl...

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