Verhexte Reservierungen - Cover

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ISBN/EAN: 978-3-690-90046-1
Format: EPUB
DRM: Nicht vorhanden
Weitere Details
Auflage:
1. Auflage 2025
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
0.96 MB
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Verhexte Reservierungen

eBook - Ein Paranormal Cosy Crime, Mystic Inn Mysteries, Neuausgabe / New edition, Neuausgabe / New edition

3,99 €
inkl. MwSt.

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Beschreibung

Ein magisches Hotel, ein Poltergeist und eine Hexe wider Willen – Willkommen im Mystic Inn!
Der erste Band der Witchy Cosy Krimi-Reihe von USA Today Bestselling Autorin Stephanie Damore

Es ist 13 Jahre her, seit Angelica Nightingale ihren Heimatort Silverlake mit gebrochenem Herzen verließ und sich schwor, niemals zurückzukehren. Seitdem hat sie ihr Leben voll im Griff – mit Karriere, vollem Terminkalender und ganz ohne Magie. Doch als ein Familiennotfall sie wieder zurück nach Silverlake ruft, wird alles anders: Ihre Tante, eine mächtige Hexe, liegt angeblich im Sterben. Doch statt einer Abschiedsszene erwartet Angelica ein baufälliges magisches Hotel und ein Poltergeist.

Plötzlich steht ihre Tante unter Mordverdacht, nachdem sie einen Freund mit Magie heilen wollte und dieser kurz danach tot aufgefunden wird. Angelica sieht sich mittendrin im magischen Chaos aus Dorfklatsch, Hotelproblemen und einem Ex-Freund, der Anwalt ist. Um Silverlake zu retten, muss sie nicht nur ihre Vergangenheit aufarbeiten, sondern sich auch einer Wahrheit stellen, vor der sie seit Jahren davonläuft: Manchmal ist nämlich Magie genau das, was man braucht …

Erste Leser:innenstimmen
„Ein Mord und ganz viel Magie – ich bin begeistert!“
„Angelica ist eine tolle Protagonistin und der Mix aus Kleinstadtflair, Hotelmanagement und einem Mordfall ist einfach perfekt.“
„So einen tollen Paranormal Cosy Crime habe ich lange nicht mehr gelesen.“
„Mordermittlungen, Hexen und ein schrulliger Poltergeist: Dieser cosy Krimi mit Fantasy-Twist hat die perfekte Mischung.“

Leseprobe

Kapitel eins

„Erste Sahne!“, rief Lacey, als nur noch wir beide im Konferenzraum übrig waren. „Ich weiß echt nicht, wie du das machst. Niemand schließt mehr Deals ab als du. Ich schwöre, das ist Magie“, scherzte meine Freundin und Kollegin.

„Magie?“ Ich schnaubte. „Eher harte Arbeit und Entschlossenheit.“

„Wie du meinst. Aber die Dower Corporation wollte für ihre Tagung schon das Westin buchen, ehe du sie überzeugt hast, sich vorher noch mal mit uns an den Tisch zu setzen. Und dann, boom! Ein Vertrag über eine halbe Million Dollar für uns. Erst das Eckbüro und bald die Chefetage! Du wirst noch Geschäftsführerin!“

Das Lob meiner Kollegin ließ mich strahlen. „Aber lass es uns nicht verschreien. Sie haben noch nicht unterschrieben.“

„Werden sie schon, das weißt du“, sagte Lacey.

Ich würde es nicht laut zugeben, doch es sollte mich schon sehr überraschen, wenn sie es nicht taten. Allerdings hatte ich keine Zeit, mir darüber Sorgen zu machen, denn in zwanzig Minuten war ich mit dem nächsten potenziellen Kunden zum Mittagessen verabredet. Und bei dem Verkehr in Chicago wäre es reines Glück, wenn ich es noch rechtzeitig schaffen würde.

„Wo ist die Akte von United?“, fragte ich Lacey, als ich meinen Schreibtisch erreichte. Ich hob meine lederne Schreibmappe an, um darunter nach der Akte zu suchen, doch da war nichts. Mit etwas Glück würde die Fluggesellschaft ihre Premiummitglieder für ein Luxuswochenende in unserem Hotel einquartieren, ehe sie die Top-Vielflieger an exotische Orte ausflogen. Wenn ich es denn rechtzeitig zum Meeting schaffte.

„Oh, das tut mir leid. Die ist auf meinem Schreibtisch, glaube ich. Ich hole sie schnell.“ Lacey eilte aus meinem Büro.

Kurz darauf klopfte es und Kevin, mein Assistent, steckte den Kopf herein. „Wie ist es gelaufen?“, fragte er.

„Super, denke ich. Sie haben noch nicht unterschrieben, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir sie an der Angel haben.“ Ich lächelte, während ich hektisch alles für das nächste Meeting zusammenklaubte. „Sie sagen, dass sie das bald mit ihren Entscheidungsträgern absprechen werden. Leite das Telefon hier also auf keinen Fall auf den Anrufbeantworter um!“ Ich deutete auf das Konferenztelefon auf meinem Schreibtisch. Zwei rote Lämpchen machten mich blinkend auf eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter und einen Anrufer in der Warteschleife aufmerksam.

„Was das angeht, da ist eine Frau in der Leitung, die mit einer gewissen Angelica sprechen will?“

Ich erstarrte beim Klang meines vollen Namens und spürte, wie das Blut aus meinen Wangen wich. Nach Halt suchend legte ich die Hände auf die Schreibtischplatte.

„Sie meinte, es ist eine Art Notfall. Etwas wegen deiner Tante?“

„Okay, danke. Ich übernehme das.“

Kevin nickte und verdrückte sich. Ich setzte ihm nach, um die Tür hinter ihm zu schließen, ehe ich wieder zum Telefon hechtete, um den Anruf entgegenzunehmen, bevor jemand anderes das tat.

„Ja, bitte?“ Ich sprach schnell und meine Stimme klang heiser.

„Angelica, bist du das?“, fragte die Anruferin. „Liebes Kind, ich kann dich kaum verstehen. Hallo?“

„Ich bin es, Clemmie“, sagte ich, als ich die Stimme der besten Freundin meiner Tante erkannte. Ich hatte seit fast zehn Jahren nicht mehr mit ihr gesprochen, obwohl ich sie schon fast mein ganzes Leben lang kannte. „Was ist passiert?“

„Nun, ich muss dir leider sagen, dass es wohl bald Zeit für deine Tante ist, zu gehen. Sie hat mich gebeten, dich anzurufen, damit du nach Hause kommst und ihr euch verabschieden könnt.“

Ich schloss die Augen und schüttelte den Kopf. „Wovon redest du? Tante Thelma ist kerngesund.“ Das musste sie sein. Ihr würde nie etwas Schlimmes zustoßen. Sie war eine mächtige Hexe und ich war überzeugt, dass sie ewig leben würde.

„Es tut mir so leid, Liebling. Du musst nach Hause kommen.“

„Was? Das macht überhaupt keinen Sinn!“ Ich senkte die Stimme. „Was ist mit Constance? Die ist doch auch noch da, oder?“

„Es gibt Dinge, die nicht einmal Magie zu heilen vermag. Kann ich ihr sagen, dass du unterwegs bist?“

Ich nickte, ehe ich meine Stimme wiederfand. „Klar. Ich mache mich gleich auf den Weg.“

„Oh, und Angelica?“

„Ja?“

„Hokuspokus.“

„Was?“

„Die neue Losung, um in die Stadt zu kommen.“

Ach ja. „Verstanden.“ Ich machte mir nicht die Mühe, die Losung zu notieren.

Das Gute daran, in der Nähe eines der verkehrsreichsten Flughäfen zu wohnen, war die nahezu hundertprozentige Chance, noch am gleichen Tag einen Flug zu jedem beliebigen Ort auf dem Festland der Vereinigten Staaten zu bekommen. Statt mich mit United zu treffen, nahm ich einen ihrer Flüge von Chicago nach Atlanta.

Sobald ich Südstaatenboden unter den Füßen und einen Leihwagenschlüssel in der Hand hatte, klemmte ich mich hinter das Steuer eines weißen Mercedes und fuhr in den Südwesten, nach Silverlake. Es war dreizehn Jahre her, seit ich das letzte Mal hier gewesen war. Der letzte Wunsch meiner Tante war das Einzige, das die Macht hatte, mich zurückzubringen.

Nicht, dass sie wirklich sterben würde.

Ich liebte meine Tante. Als ich aufwuchs, war sie alles, was ich hatte, und ich würde nicht glauben, dass sie auf dem Sterbebett lag, bis ich es mit eigenen Augen gesehen hatte. Wir Nightingale-Frauen waren ein zäher Haufen.

Doch das könnte ich wohl bald selbst sehen. In etwas mehr als einer Stunde würde ich zurück in meiner Heimatstadt sein. Mir drehte sich der Magen um, während ich das Wort im Geiste immer wiederholte: Heimatstadt.

Silverlake war verzaubert. Also wirklich verzaubert. Man konnte es nicht auf einer Karte oder irgendeiner Touristen-Website finden. Außer natürlich, man war eine Hexe. Jede Hexe hatte garantiert schon mal davon gehört, doch die guten alten, normalen Menschen – Sterbliche – würden den Ort dank der Zauber, die darauf lagen, nicht einmal dann sehen, wenn sie genau davor stünden. Ganz zu schweigen davon, dass sie die Losung nicht kannten, und die änderte sich in jeder Jahreszeit. Nein, Silverlake war ein sicherer übernatürlicher Rückzugsort, an dem Besucher und Einwohner den Einschränkungen der realen Welt entkommen und das sein konnten, was sie wirklich waren: Hexen.

Als ich die Ausfahrt des Highways I-75 nahm und in die schmale Straße einbog, die direkt zu der verzauberten Stadt führte, klingelte mein Handy und auf dem Display erschien Allens Name. Er war mein Irgendwie-Freund – wir hatten der Sache keinen Namen gegeben und das war völlig in Ordnung für mich. Unsere Beziehung war noch recht neu, und überhaupt, waren wir etwa Teenager? Sprachen die Leute eigentlich noch als Freund und Freundin voneinander? Nun, wie auch immer ich ihn nannte, ich musste seinen Anruf entgegennehmen.

„Hallo“, sagte ich, während ich die Augen aufmerksam auf die Straße gerichtet hielt.

„Angela? Ist alles in Ordnung? Dein Assistent hat mir gesagt, dass du wegen eines Familiennotfalls die Stadt verlassen musstest.“

Ich verfluchte Kevin insgeheim, dass er &uu...

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