Details
ISBN/EAN: 978-8-02-736565-4
Einband: kartoniertes Buch
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Übersetzer:
Franz Fein
Franz Fein
Auflage:
1. Auflage 2022
1. Auflage 2022
Erschienen am:
27.12.2022
27.12.2022
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
248 S.
248 S.
Format (T/L/B):
1.4 x 22.9 x 15.2 cm
1.4 x 22.9 x 15.2 cm
Hersteller:
e-artnow s.r.o.
kristoferpaetau@gmail.com
Za sidlistem 22
CZ 14300 Prague
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Sam Dodsworth
Europareise, Ehekrise und Selbstfindung eines Automobilmagnaten in den 1920er Jahren
15,30 €
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Beschreibung
In Sam Dodsworth zeichnet Sinclair Lewis das Porträt eines erfolgreichen amerikanischen Industriellen, der nach dem Verkauf seiner Automobilfirma mit seiner Frau Fran nach Europa reist und dort die geistige Leere seines bisherigen Lebens erkennt. Der Roman verbindet realistische Gesellschaftsanalyse mit feiner Ironie und psychologischer Präzision. Im Kontext der Zwischenkriegszeit untersucht er den Konflikt zwischen amerikanischem Pragmatismus und europäischer Kultursehnsucht, zwischen Ehekonvention und individueller Selbstfindung. Sinclair Lewis, 1885 in Minnesota geboren und 1930 als erster Amerikaner mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet, war ein scharfer Beobachter der bürgerlichen Vereinigten Staaten. Seine Erfahrungen als Journalist, Reisender und Kritiker provinzieller Selbstzufriedenheit prägen auch dieses Werk. Wie in Main Street oder Babbitt interessiert ihn nicht bloß die Satire, sondern die moralische Entwicklung eines Menschen, der gelernt hat, Erfolg mit Sinn zu verwechseln. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die einen klugen, erzählerisch zugänglichen und zugleich intellektuell anspruchsvollen Roman suchen. Sam Dodsworth ist mehr als eine Ehe- und Reiseromanhandlung: Es ist eine Studie über Würde, Reife und die Möglichkeit, spät im Leben wahrhaftig zu werden.
Über Sinclair Lewis
Sinclair Lewis (1885 - 1951) war ein amerikanischer Schriftsteller, der durch seine gesellschaftskritischen und satirischen Romane berühmt wurde. Sein Roman "Hauptstraße" über das Kleinstadtleben in Minnesota geriet zu einem sensationellen kommerziellen Erfolg, sowie die folgenden Romane "Babbitt", "Dr. med. Arrowsmith" und "Elmer Gantry". Sinclair Lewis schuf einen neuen Typ des amerikanischen Romans, der reflektiert den Bedeutungsverlust des ländlichen Amerikas und seiner Sitten, die Transformation von Dörfern in Kleinstädte. In den 1920er Jahren waren die Romane Sinclairs in Deutschland beliebt. Sie drückten das neue Lebensgefühl einer sich modernisierenden Gesellschaft aus. 1930 erhielt er als erster Amerikaner den Nobelpreis für Literatur.