Kritik des Liebeslieds - Cover
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ISBN/EAN: 978-3-944503-34-9
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2026
Sprache:
Deutsch
Umfang:
384 S.

Hersteller:
XS-Verlag
kontakt@xs-verlag.de
Silbersteinstraße
DE 12051 Berlin


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Kritik des Liebeslieds

Versuch einer materialistischen Musiksoziologie

Noch nicht lieferbar

Artikel erscheint am 05.11.2026

Beschreibung

Von den Beatles bis Taylor Swift feiert der Pop die Liebe als Instanz zur Erlangung existenziellen Glücks. Als Hegelsche 'Kunst des Gemüts, die sich unmittelbar an das Gemüt selber wendet', erscheint die Musik zudem als die für das Gefühl der Liebe prädestinierte Kunstform. Das Liebeslied ist kein bloßes Genre, sondern die ästhetische Form, in der das Subjekt seine in der Konkurrenzgesellschaft konstituierte Gefühlswelt verhandelt. Doch wo das im schönen Klang realisierte Kunstideal als die Einlösbarkeit des reell negierten Liebesideals aufgefasst wird, wird die Rezeption zur ästhetischen Täuschung. Kenntnisreich untersucht Philipp Wulf die Genese des romantischen Liebesbegriffs, die Ästhetik von Pathos und Sentimentalität, Phänomene wie Guilty Pleasure oder das bewusste, distinguierte Konsumieren von Kitsch via 'Camp'. Seine ideologiekritische Studie ist eine Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Voraussetzungen unseres Hörens und Empfindens - und zugleich eine implizite Liebeserklärung an die Kunstform des Popsongs.

Schlagzeile

'What came first, the music or the misery?'