Issa ist schwanger. Um den unterschiedlichen Erwartungen ihres deutschen Freundes und ihrer afrikanischen Familie zu entfliehen, fliegt sie zu ihren Großmüttern nach Kamerun. Hier soll sie traditionelle Geburtsvorbereitungsrituale vollziehen. Doch wie zuhause ist Issa auch in Kamerun eine Fremde. Das verbindet sie mit ihren weiblichen Ahnen seit der Kolonialzeit, die immer am Rande der Gesellschaft standen.
Mit viel Situationskomik und spöttischer Ironie erzählt Mirianne Mahn die Geschichte einer Grenzgängerin - zwischen erster und dritter Welt, zwischen Rationalität und animistischem Denken, zwischen Moderne und Tradition – und voll Empathie die Schicksale der Ahnen.
Sie verknüpft Vergangenheit und Gegenwart zu einem großartigen Roman.
Unbedingt Lesen