Mutterliebe
Charlotte Meinstein hat überlebt: den Naziterror, das Lager Gurs, die schweren Jahre des Neubeginn nach dem Krieg Deutschland. Sie hat einen geliebten Sohn, doch das „Bubele“, ein erfolgreicher Regisseur, enttäuscht seine „Mame“ wieder und wieder…
Die vordergründig konfliktreiche Geschichte von Mutter und Sohn offenbart das Schicksal der Mutter, einer Holocaust-Überlebenden. Mit pointierten Dialogen voll Witz, Ironie und Liebe gelingt es Michel Bergmann, ein tragisch komisches Familienportrait zu zeichnen, ohne oberflächlich zu werden. Er ist ein Meister, der schwere Stoffe leicht zu verpacken weiß.
„Mameleben“ ist eine Hommage an eine außergewöhnliche Frau!
Peter Fuhrmann
Bibliographie