Licht ins Dunkel
Im Oktober 1996 beendet Simone ihr Leben durch Freitod. Jahre später beginnt die Journalistin Anja Reich, eine gute Freundin, die Gründe für diesen Tod zu recherchieren. Sie besucht die Eltern, den Bruder, Freunde und Weggefährten. In ihren Gesprächen zeichnen sie ein persönliches, psychologisches Portrait: Es bildet ein weites Panorama des Lebens in der DDR ab, beschreibt die Umbrüche nach der Wiedervereinigung und das beschwerliche Ankommen im neuen Deutschland.
Anja Reichs Reportage erzählt flüssig und mit der notwendigen Distanz. Sie ermöglicht uns einen Einblick in die Zeitgeschichte, die wir dank räumlicher Distanz anders erlebt haben. – Ein Gewinn!
Peter Fuhrmann
Bibliographie